Übung 1: Trainieren Sie Ihren Wortschatz!

Wenn man beim Lesen oder Hören darauf stößt, dass man die Bedeutung eines Wortes nicht auf Anhieb versteht: Im Duden oder Internet nachsehen. Oder im Gespräch gleich den fragen, der es gebraucht hat. „Was meinst du mit …?” Und dann bei nächster Gelegenheit selbst das Wort gebrauchen. So wird es zum Vergnügen, seinen Sprach­schatz ständig zu erweitern. Und immer besser kann man anderen seine Gedanken und Vorstel­lungen mitteilen, ohne falsch verstanden zu werden. Und anderer­seits versteht man besser, was andere sagen.

Je besser die eigene Sprach­fä­higkeit ist, umso inter­es­santer ist es, anderen zuzuhören oder Texte zu lesen. Sprache ist der Schlüssel für das Zusam­men­leben. In einer Zweier­be­ziehung genauso wie am Arbeits­platz oder in der Gruppe. Wer sich ausdrücken kann und andere versteht, ist im Vorteil.

Wer sich mit nur geringem Sprach­ver­mögen begnügt, grenzt sich ab oder aus, kommt aus dem Milieu seiner Mutter­sprache und jugend­lichen Freunde nicht heraus. Er bleibt in seinen Chancen, am Leben seiner Zeit teilzu­nehmen, einge­schränkt. Sprache dagegen schafft Teilhabe. Und teilnehmen können, macht Freude. Also: Trainieren Sie!

Was fällt Ihnen zum Wort arbeiten ein? Welche Varianten? Welche Wortkom­bi­na­tionen? Welche Wortverbindungen?

Mir sind folgende Worte eingefallen:

  • schaffen, schuften, malochen, tätig sein, sich betätigen, sich nützlich machen;
  • Arbeit beginnen, beenden, nieder­legen, einstellen, verrichten, aufnehmen, schaffen, haben, verlieren;
  • arbeitslos, arbeits­willig, arbeits­scheu, überarbeitet;
  • seine Arbeit kennen, machen, seinen Streifen machen;
  • Arbeiter, Arbei­terkind, Arbeiterpartei;
  • Arbeits­plätze, Arbeitstier, Workaholic, Arbeitsamt, Arbeits­freude, Arbeitszeit, Arbeits­gruppe, Arbeits­vor­be­reitung, Gesprächsgruppenarbeit;
  • Mit Arbeit versaut man sich das ganze Leben;
  • Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!

Üben jetzt Sie: leben

Gehen Sie in zwei Arbeits­schritten vor:

  1. Sämtliche Einfälle in der Reihen­folge aufschreiben, wie Sie Ihnen in den Sinn kommen. Sie können Ihr Assozia­ti­ons­ver­mögen heraus­kitzeln, wenn Sie sich zwischen­durch fragen: Wie sagt man, wenn …
  2. Nach Abschluss der Sammlung die Einfälle in eine Struktur bringen und als Mindmap darstellen.
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