Kapitel 10

Die Power Station befrie­di­gender Arbeit: Motivation

Dieses Kapitel enthält keine Hervor­he­bungen. Markieren Sie
selbst die Worte und Textpas­sagen, die Sie für wichtig halten!

Leuch­tende Ziele sind die beste Motivation. Setzen Sie sich Ziele! Und malen Sie sich den Weg zu Ihren Zielen aus! Ganz konkret und voller Begeis­terung. Große Ziele erreicht man in Etappen. Die sorgfältige Vorbe­reitung der einzelnen Etappen erhöht die Wahrschein­lichkeit anzukommen, lässt das Erreichen des Ziels zur Gewissheit werden.

Wer in seinem Leben etwas leisten will, kann bei den Sportlern viel für seine Motivation lernen. Gerade im Leistungs­sport weiß man, dass Siege nicht nur eine geeignete Veran­lagung und deren syste­ma­tische Entwicklung, sondern vor allem eine hundert­pro­zentige Motivation voraus­setzen. Ob beim Skilaufen oder beim Tennis, beim Fußball­spielen oder beim Fahren von Autorennen – kein Sportler gewinnt, ohne für die erfor­der­lichen Anstren­gungen motiviert zu sein.

Von seinen Zielen muss man begeistert sein. Sich packen lassen, sich ihnen verschreiben.

Keine Motivation ohne Ziel!

Ziele, die einen begeistern, malt man sich aus. Das Zimmer eines Abitu­ri­enten: Landkarten des Amazo­nas­be­ckens, Poster mit den Bäumen und Pflanzen des Urwalds, mit den Tieren des Dschungels, Großfotos von Indianern, Gegen­stände wie Blasrohre und geflochtene Frucht­pressen – die Zimmer­de­ko­ration macht deutlich, dass der Bewohner dorthin, zu diesen Menschen will, als Anthro­pologe, als Arzt oder Biologe, der dort forschen und leben will.

Oft entwi­ckeln sich Ziele aus Neigungen und Begabungen. Die Eltern oder Geschwister, Freunde oder Lehrer bringen einen drauf, dass man ein guter Skiläufer ist, dass man musik­begabt ist, dass man Talent im Organi­sieren hat, dass es Spaß macht, Publikum zu unter­halten, dass man erfolg­reich ist, wenn es etwas auszu­tüfteln gibt. Jeder hat eine oder mehrere Begabungen, die es aufgrund von Selbst­er­fahrung und Hinweisen des Umfelds zu entdecken gilt.

„Ich wollte frei und reich sein“, hat der erfolg­reiche Unter­neh­mens­gründer Robert Wolff bekannt. „Ich will da rein“, soll Gerhard Schröder gesagt haben, an den Stäben des Kanzler­amt­gitters in Bonn rüttelnd. Die Gemüts- und Seelenlage, aus der heraus wir Wünsche und Träume hegen, kann vorüber­gehend sein, kann uns aber auch gefangen halten. Für alle, die sich unter­drückt, abhängig und fremd­be­stimmt fühlen, haben Ziele immer die Verheißung einer Befreiung. Das ist eines der stärksten Motive.

Viele Menschen verfolgen sehr konkrete Ziele. Und sie richten ihr Denken, Reden und Handeln ganz auf das Erreichen dieses Ziels aus: eine Goldme­daille gewinnen, in einem Musik­wett­bewerb der Beste sein, Weltmeister werden, an die Spitze des Unter­nehmens rücken, die Welt umsegeln, einen Zirkus gründen, es zum Topmodel schaffen, Schau­­spieler-Karriere machen, Straßen­kindern in Rio eine Lebens­per­spektive eröffnen.

Ziele müssen leuchten! Nur dann will man sie auch erreichen. Leuch­tende Ziele machen kreativ, geben Kraft, verleihen Ausdauer.

Ans Ziel kommt nur, wer den Strecken­verlauf kennt

Genauso wichtig wie ein leuch­tendes Ziel ist für die Motivation der Weg zu diesem Ziel. Der Weg ist nicht das Ziel. Aber beide bedingen einander. Ziele werden nicht erreicht, wenn über den Weg Unklarheit herrscht.

Ein Skirenn­läufer wird nie gewinnen, wenn er nur sein Ziel vor Augen hat und sich ansonsten sagt: Irgendwie komme ich da schon runter. Beim Reitsport ist es ähnlich. Auch dabei genügt es nicht zu wissen, wo man ankommen muss; vielmehr muss man den Parcours bis ins Detail kennen und sich und Pferd darauf einstellen. Skirenn­läufer, Spring­reiter und andere konzen­trieren sich vor ihrem jewei­ligen Durchgang auf den Weg: Vor ihrem geistigen Auge vollziehen sie vorab Punkt für Punkt den idealen Ablauf ihrer zielfüh­renden Aktion.

Die Aufgabe, Ziele zu erreichen, wird im übrigen Leben mit den gleichen Einstel­lungen und Methoden bewältigt wie im Sport. Die Faszi­nation der Ziele schließt die Freude an den Wegen zum Ziel mit ein. Schwierige Passagen werden als willkommene Heraus­for­de­rungen angenommen, Pannen und Fehlleis­tungen als Lernchancen begriffen.

Worauf es ankommt: Nicht drauflos rennen, sondern das Gelände erkunden und den richtigen Weg auswählen. Die Abfahrts­läufer unter den Skisportlern sprechen von der Ideal­linie, auf der sie zum Sieg fahren wollen. Sie zu finden, ist ihnen zusätz­liche Motivation.

Wenn man daran geht, den noch unbekannten Zwischenraum zwischen Standort und Zielpunkt zu erfor­schen, stellt man am besten zunächst Fragen: Lässt sich das “Gelände” vorab einsehen? Welche Routen haben die Vorgänger – meistens gibt es solche – gewählt? Welche Route ist die kürzeste? Welche die leich­teste? Welche die schwie­rigere? Es muss zu einem Fragen­ka­talog kommen.

Außer dem Routen­verlauf ist bei der Planung auf ein Ziel hin die Gliederung der Strecke wichtig: Etappen­ziele festlegen. Das Geheimnis vieler Sieger: Sie haben sich ihren Weg richtig aufge­teilt und sich dann bei der Ausführung nur noch auf das jeweilige Zwischenziel, nicht auf das Endziel konzen­triert. Der ständige Blick in die Höhe zum Gipfel macht mutlos, aber den Felsvor­sprung dort vorne – “den schaffen wir.”

Bereiten Sie sich intensiv und zügig vor!

Zur Vorbe­reitung gehören die Schulungs- und Trainings­ein­heiten, die einen fit machen. Die notwendige Kondition muss aufgebaut werden. Die erfor­der­lichen Verhal­tens­weisen müssen drin sein; das zugehörige Wissen verfügbar.

Wenn ich beispiels­weise ins Ausland reise, sollte ich alle erreich­baren Infor­ma­tionen über das Zielland gelesen haben, sollte ich die Sprache soweit gelernt haben, dass ich mich verstän­digen kann. Wenn ich zu einem Wettbewerb fahre, sollte ich in Topform sein. Wenn ich zu einem Vorstel­lungs­termin bei einem Unter­nehmen gehe, sollte ich über die Firma Bescheid wissen und mir zurecht­gelegt haben, was ich wie sage.

Zur Vorbe­reitung von Handlungs­ab­läufen gehören Tempo- und Ausdau­er­übungen. Das heißt Trainings­ein­heiten, in denen Teilauf­gaben fehlerfrei in möglichst kurzer Zeit bewältigt werden müssen; in denen Teilab­schnitte mehrfach hinter­ein­ander bis zur Erschöpfung ausge­führt werden.

Dann die Aufwärm­phase vor dem Start. Sportler brauchen oft Stunden, um sich auf ihren Wettkampf angemessen vorzu­be­reiten, so dass sie eine Chance auf den Sieg haben. Stunden? In vielen Bereichen muss die gesamte Lebens­weise auf das Ziel hin ausge­richtet sein. Man muss leben, wozu man motiviert ist.

Auch für intel­lek­tuelle Zielset­zungen gilt, sich umfassend und nach Plan vorzu­be­reiten. Beispiel: ein für die weitere Karriere wichtiges Referat halten. Der Inhalt muss erarbeitet, dann in eine Struktur gebracht und schließlich vorfor­mu­liert werden. Die rheto­ri­schen Fähig­keiten sind zu trainieren und der Auftritt ist gemäß der bevor­ste­henden Situation zu üben.

Am Abend vor dem Referat das Manuskript ein letztes Mal durch­gehen – wie ein Langstre­cken­läufer seine Route. Gedanke für Gedanke. Die Markie­rungen, die man sich unter anderem für das langsame und das betonte, das schnellere und weniger pointierte Sprechen gemacht hat, nochmals einprägen, den Text sich laut vorsprechen.

Am nächsten Morgen vor dem Referat keinen Gedanken mehr auf den bevor­ste­henden Auftritt verwenden, locker bleiben. Man hat sich gut vorbe­reitet, und das wird einen zum Ziel bringen.

Die Extreme sind gefährlich

Bekanntlich kann man alles übertreiben. Null-Bock ist genauso gefährlich wie Fanatismus. Deshalb sollte man sich seiner Handlungs­motive bewusst sein, sie reflek­tieren. Warum vermeide ich eine feste Bindung? Warum ziehe ich eine bestimmte Automarke einer anderen vor? Warum brauche ich eine schönere Wohnung? Ganz wichtige Frage: Wer beein­flusst mich in meinem Handeln?

Denn es sind die Verführer unter den Verwandten, Freunden und Bekannten, die uns zu Handlungen bringen, die wir später bereuen – wenn es oft zu spät ist für eine Umkehr. „Das eine Mal kann doch nicht schaden!“ „Du willst doch kein Spiel­ver­derber sein!“ „Was ist denn schon dabei!“ Wer hat Sie zum Rauchen animiert? Wer hat Sie dazu gebracht, mehr zu trinken, als Ihnen gut tut? Wem gelingt es, Hass in Ihnen zu schüren?

Jeder Mensch neigt seit seinen Kinder­tagen dazu, andere als Vorbild zu sehen, jeder Mensch hat das Bedürfnis,  seiner­seits anerkannt zu werden. Wir möchten geliebt werden, uns in der Gebor­genheit einer Gruppe wohl fühlen. Um dazu zu gehören, kleiden wir uns nach den Vorstel­lungen der anderen, reden wir wie die anderen, verhalten wir uns angepasst.

In den Jahren, in denen wir uns mehr und mehr an Gleich­al­te­rigen orien­tieren, in denen wir Idolen anhängen und als coole Typen gesehen werden wollen, sind wir besonders anfällig für Verführer.

Es gibt Jugend­liche, die der Aufdring­lichkeit elter­licher Fürsorge und dem Lerndruck der Lehrer entfliehen, ihren Frust abreagieren, der Erwach­se­nenwelt etwas entge­gen­setzen wollen.

Andere Jugend­liche erleben ihre Situation als eher unper­sönlich und menschlich unter­kühlt. Sie fühlen sich von ihren Eltern missver­standen oder sogar missachtet, lehnen den lernziel­ori­en­tierten Stress des Schul­be­triebs ab. Sie suchen die Wärme von Freundschaften.

Und dann passiert es: Sie probieren aus, was sie in Gefahr bringt. Drogen, Hasspre­diger, Alkohol, Feind­bilder, Gewalt, Abhän­gig­keiten. Wenn Eltern versagen und kein Famili­enhalt gegeben ist, wenn die Kinder­be­treuung und die Schule die Defizite und Fehlmo­ti­vie­rungen nicht ausgleichen, wenigstens mildern können, breiten sich Handlungs­motive aus, die der Lebens­tüch­tigkeit des Einzelnen und in der Folge dem Zusam­men­leben abträglich sind.

Die Handlungs­motive jedes Einzelnen und die Lebens­fä­higkeit einer Gesell­schaft hängen eng mitein­ander zusammen, sind mitein­ander verflochten. Ein für alle verbind­licher Werte­ho­rizont ist notwendig, wenn ein Volk im Laufe der Geschichte überleben will. Die 10 Gebote wurden den Israe­liten gegeben, damit aus ihnen ein überle­bens­fä­higes Volk werden konnte. Und es wurde ihnen „Milch und Honig“ versprochen.

Wie fremd­mo­ti­viert sind Sie?

Dieser Frage sollten vor allem junge Erwachsene nachgehen. Denn nur, wenn ich zu selbst­mo­ti­viertem Handeln finde, habe ich die Chance eines selbst­be­stimmten Lebens. Nur dann bin ich gewappnet gegen die unzäh­ligen Einflüsse meines Umfelds, die mir schaden können, die kein anderes Motiv haben, als mich vor den Karren anderer zu spannen.

Ansatz­punkte der gefähr­lichen Vorbilder, der Manipu­lanten und Verführer sind in erster Linie meine Gefühle: Angst, Schuld, Minder­wer­tigkeit, Einsamkeit, Hass, Wut, Geltungs­drang. Aber auch: Unwissen, Maßlo­sigkeit, Unsicherheit, Überheb­lichkeit, Arglo­sigkeit. Und: Egoismus, Habsucht, Neid, Misstrauen, Mutlo­sigkeit, Bequem­lichkeit. Die Liste ist unendlich!

Wir sind verführbar. Von wem? Wozu? Gehen Sie diesen beiden Fragen nach! Immer wieder. Die Motive bleiben meistens im Dunkeln. Deshalb die Frage: Was sind die eigent­lichen, die wahren Motive ihres Handels? Auf welche Weise versuchen Mitmen­schen, mich zu beein­flussen, mich auf ihre Seite zu ziehen? Als Käufer, als Wähler oder als Freund.

Wahrheits­liebe ist die beste Gegenwehr gegen Verfüh­rungen. Aber dazu muss man die Wahrheit kennen und bereit sein, sie anzunehmen. Ehrlich sein! Vor allem sich selbst gegenüber! Wer sich selbst betrügt, macht sich anfällig für Manipu­lierer und Verführer. „Es schmeckt aber doch so gut!“ „Ein so toller Mann!“ „Ein einmalig günstiges Angebot!“

Die Wahrheit heraus­finden! Bevor die Gefühle den Verstand ausge­schaltet haben. Noch nie war es so einfach, Infor­ma­tionen zu sammeln wie in unserer Zeit des Internets. Die Verknüpfung der Infor­ma­tionen mit den eigenen Erfah­rungen und mit dem Rat lebens­kluger Menschen kann uns der Wahrheit näher bringen. Man muss sich nur die Mühe machen.

Es ist so wunderbar, anderen Menschen Vertrauen schenken zu können! Aber dazu muss man selber vertrau­ens­würdig und verlässlich sein. Oppor­tu­nisten, die ihr Fähnlein nach dem Wind hängen, sind nicht vertrau­ens­würdig. Man spürt es und der Verstand sagt es einem, ob da einer unterwegs ist, dem man besser nicht folgt.

Wenn man seine Beobach­tungsgabe wie seine Fähigkeit hinzu­hören immer weiter verbessert, erkennt man immer früher Wider­sprüche, Ungereimt­heiten, ahnt man, dass Hinter­ge­danken im Spiel sind. Wenn etwas allzu verlo­ckend angepriesen wird, sollte das einen skeptisch machen. Wenn Teile der Wahrheit verschwiegen werden, sollte das einem auffallen.

Bei allem, was an Sie heran­ge­tragen wird, prüfen Sie die Hinter­gründe, verschaffen Sie sich Klarheit; und dann fragen Sie sich: Will ich das oder will ich das nicht? Begründen Sie vor sich selbst, warum Sie etwas wollen. Und zwar auf dem Horizont der Gebote für das fried­liche Zusam­men­leben der Menschen. Ihre Freiheit ist an Verant­wortung gebunden.

Es gibt ein vortreff­liches Übungsfeld, um sich von der Fremd­steuerung seines Handelns zu befreien: Sich eine Zeitlang mit jeglicher Art von Werbung beschäf­tigen. Was geht da ab? Welche Personen werden mit welcher Werbung angesprochen? Welche Werbung spricht Sie an? Und warum? Über welche Medien erreicht mich Werbung?

Konkret: Überprüfen Sie den Infor­ma­ti­ons­gehalt, die genannten Fakten, die Ansprache meiner Gefühle, die Gestal­tungs­mittel Text, Bilder, Farben und die Art der gemachten Aussagen. Entwi­ckeln Sie dazu ein eigenes „Analyse-System“, um nach einer Weile vergleichen zu können, wer auf welche Weise beispiels­weise im Fernsehen für was wirbt.

Scheuen Sie nicht das Risiko, etwas umsonst zu tun!

Sich umsonst anzustrengen – davor haben manche panische Angst. Sie sollten sich von Zeit zu Zeit ein Fußball­spiel ansehen: neunzig Minuten rennen und rackern die Spieler, und immer wieder der Versuch eines neuen Spiel­aufbaus mit dem Ziel, den Ball ins gegne­rische Tor zu schießen.

Wer Ziele hat, wer sein Ziel erreichen will, muss Risiko eingehen. Die Spieler müssen riskieren, den Ball an den Gegner zu verlieren, einen Fehlpass zu schlagen, neben oder über das Tor zu schießen.

Lassen Sie sich nicht beirren, Risiko einzu­gehen. Probieren Sie Neues aus, auch wenn es nicht direkt verwertbar ist, vielleicht sogar in eine Sackgasse führt. Es gibt gar kein „umsonst“! Denn bei allem, was Sie tun, lernen Sie, sammeln Sie Erfahrungen.

Wenn in Deutschland ein Unter­neh­mens­gründer Pleite macht, ist er gebrand­markt. Die Chance zu einem zweiten Versuch bekommt kaum einer. Er ist nicht mehr kreditwürdig.

In anderen Ländern denkt man anders: Nach einer Pleite gibt es einen neuen Kredit, wenn die Geschäftsidee erfolg­ver­spre­chend ist und ein schlüs­siger Businessplan vorliegt. Die Banken sagen sich: „Aus der Pleite wird er gelernt haben und es jetzt ja wohl richtig machen.“

Es gibt Menschen, vor allem unter den Verwandten, Freunden und Kollegen, die Ihnen das Erreichen Ihrer Ziele nicht zutrauen, vielleicht gar kein Interesse daran haben, dass Sie Ihre Ziele erreichen, die sogar verhindern möchten, dass Sie dahin kommen, wo Sie hin gelangen wollen. Seien Sie darauf gefasst und lassen Sie sich nicht von Ihren Zielen abbringen.

Hören Sie nicht auf Leute, die Ihnen sagen: Das schaffst du nie! Warum willst du das denn überhaupt! Lass das mal lieber! Das hast du doch schon hundertmal probiert! Fang damit erst gar nicht an! Also ich an deiner Stelle täte mir das nicht an! Hast du dir das überhaupt richtig überlegt!

Manchmal ist es besser, seine Ziele für sich zu behalten, damit sie einem nicht madig gemacht werden. Solches Madig­machen provo­ziert manch einer, der seine Ziele so auspo­saunt, als habe er sie schon erreicht. Lieber zurück­haltend sein und erste Taten sprechen lassen. Sonst gleicht man schnell dem Huhn, das gackert, bevor es sein Ei gelegt hat.

Motivierte Menschen haben Freude am Leben

Frisch gewagt, ist halb gewonnen! Während jeder Etappe seines Lebens­weges braucht man Feesback. Von anderen und von sich selbst. Was läuft nicht nach Plan? Wo ist Korrek­tur­bedarf? Kein Plan ist so genau und voraus­schauend, dass man wie program­miert ans Ziel käme. Deshalb muss nach dem Start die Situa­ti­ons­steuerung und nicht der Autopilot einge­schaltet sein.

Motivation – letztlich ist das die Freude am Leben. Die Lust, im Leben etwas zu erreichen, an persön­licher Lebens­ge­staltung. Die Gewissheit, in dieser Welt trotz aller Unwäg­bar­keiten, Abhän­gig­keiten und Schick­sals­schläge einiger­maßen lebens­tüchtig zu sein. Sich selbst motivieren können – das gibt Lebensmut und Lebens­kraft und Lebensfreude.

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