Kreativspiel

 

Brigitte Litzenberger, Harsefeld:

Das Bild hat mich im ersten Moment sprachlos gemacht. Die vielen Wörter haben mich erschlagen. Wenn ich bedenke, dass Jesus ein einfacher Mann war, dann ist diese Tür zu viel für mich. Ich besuche gerne Kirchen und finde die schlichten meistens am schönsten. Schlimm finde ich russisch-orthodoxe Kirchen: Soviel Gold, soviel Maßlosigkeit und was ist mit den Armen?

Ich bin nicht katholisch, aber der jetzige Papst ist tatsächlich mal ein positives Vorbild. In unserer Welt voller Verschwendung sollten wir uns auf das besinnen, was wichtig ist: Unsere Familie und Freunde, auf Ruhe, das süße Nichtstun und nicht immer beschallt zu werden.

Eva Müller, Berlin:

Dies ist nicht nur ein wunderschönes Kirchenportal, sondern verkörpert zugleich Eintritt in eine Wertewelt, die ich als richtig empfinde. Leider bescheren uns die gegensätzlichen großen Religionen im Moment – wie auch zu Zeiten der Kreuzzüge – mehr Trauer als Freude. Das Miteinander ist gestört. Das belastet umso mehr, je näher das Fest der Freude und des Friedens rückt. Manchmal würde ich sogar so weit gehen zu sagen, dass eine Welt ohne Religionen eine bessere Welt wäre.

Hubert Gerlach, Arnoldsweiler:

Das Relief auf einer Kirchentür, bestehend aus exakt herausgearbeiteten Druckbuchstaben, die einen Text über Jesus von Nazareth bilden, wirkt auf mich außergewöhnlich. Ich bewundere die Kunstfertigkeit und Akribie des Künstlers, der dieses Werk geschaffen hat. Der Text, vermutlich in katalanischer Sprache, ist ausschließlich Jesus, der Zentralfigur des Christentums, gewidmet. Inhaltlich scheint es um die Kreuzigung von Jesus zu gehen, der das Martyrium den sündigen Menschen zuliebe auf sich nahm. Der kunstvolle Text am Portal ist ein passender Prolog vor dem Betreten des "Hauses des Herrn".

Cláudia de Jesus Voigt, Monheim:

Das Wort „Jesus“ kann ich aus der großen Menge von Buchstaben und Wörtern herauslesen, als würde ich Licht in der Dunkelheit finden. Da fühle ich mich geborgen und gestützt. Die Lebensgeschichte von Jesus fasziniert mich. Wenn man sich damit befasst und ihn als Vorbild für die eigenen Wertvorstellungen und Verhaltensweisen nimmt, wird das Leben leichter. Denn man versteht mehr von Nächstenliebe, wird einfühlsam und bescheiden. Damit gewinnt das Leben mehr Sinn, weil diese Werte für die Ewigkeit sind.

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