Kreativspiel

 

Cláudia de Jesus Voigt, Monheim:

Der Obelisk weckt in mir das Gefühl, im Mittelpunkt eines Platzes großer Ereignisse zu sein. Ereignisse, die sich im Leben vieler Generationen ereignet haben. Ich fühle mich als Teil dieser Generationen. Dieser Mittelpunkt füllt mich mit Energie.

Brigitte Litzenberger, Harsefeld:

Gerade, aufrichtig, stolz, erhaben - so steht ein Obelisk. Man muss den Kopf in den Nacken legen, um die Spitze zu sehen. Trotz ihrer schlanken Gestalt sind die Obelisken schwergewichtig. Beispielsweise die in Ägypten: Der Obelisk im Karnak Tempel wiegt 327 Tonnen.

Es sind nicht nur kulturgeschichtliche Monumente, die von den alten Ägyptern geschaffen wurden, sondern es ist auch eine beispiellose bautechnische Leistung. Ich hoffe, die Obelisken bleiben uns erhalten und werden nicht aus religiöser Intoleranz verschandelt oder gar zerstört.

Anne Hodgkinson, Sant Agustì:

Wie ein Sonnenstrahl! Das Foto weckt in mir die Erinnerung an den Obelisken in Paris: Place de la Concorde. Ein Geschenk der Ägypter an die Franzosen. So ein Denkmal des Friedens ist mir allemal lieber als der Gedanke an Herrschaftsinstrumente wie die Guillotine.

Hubert Gerlach, Arnoldsweiler:

Was fasziniert uns an Obelisken? Ihre Respekt und Ehrfurcht heischende Größe? Spiegeln sie unsere Sehnsucht „nach oben" wider? Schließlich hätte man ja von da oben einen herrlichen Ausblick. Unsere Vorstellung, dass es einen Mittelpunkt geben muss, von dem alles ausgeht? Also Symbol einer Herrschaftsstruktur, in der alle Macht von einer Person ausgeht? Ein Punkt, an dem man sich orientieren kann?

Eva Müller, Berlin:

Obelisken strahlen Souveränität aus: überragend, perfekte Form, aus einem Stück gehauen. Die Ägypter, denen wir diese grandiosen Steinmonumente verdanken, haben zeitlose Kunst geschaffen. Wir sollten sie erhalten und nicht achtlos mit Graffiti verunstalten.

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