Kreativspiel

 

Hubert Gerlach, Arnoldsweiler:

Innenraum eines Gotteshauses: von oben her flutet Licht. Im sakralen Sinne ergießt sich über den Menschen in der Finsternis das göttliche Licht als gnädige Erleuchtung. Im profanen Sinne wissen wir, dass es ohne Sonnenlicht kein Leben auf unserem Planeten gäbe. Erst das Licht ermöglicht die Photosynthese und damit Flora und Fauna. Aber auch: Licht beschwingt, erfüllt uns mit Freude und Hoffnung, regt die Lebensgeister an. An einem guten Tag haben wir "lichte" Momente. Trifft uns ein Geistesblitz, dann haben wir eine Erleuchtung.

Brigitte Litzenberger, Harsefeld:

Eine Kirche mit tollem Lichteinfall. Da möchte ich verweilen. Und ich frage mich: Warum muss heute alles so husch-husch gehen? Wir bauen nicht mehr für die Ewigkeit. Wenn ich eine fremde Stadt besuche, sind es die Kirchen, die mich anziehen. Oft wurden sie vor Jahrhunderten erbaut. Sie sind Zeugen von den Hochs und Tiefs des Lebens.

Cláudia de Jesus Voigt, Monheim:

Nach oben schauen und Licht spüren, wenn alles um mich herum dunkel und kalt ist. Das löst in mir das Gefühl von Hoffnung auf Erlösung aus. Ein Pferd mit Flügeln erscheint: Ich glaube an etwas, das außergewöhnlich ist, ihm vertraue ich und lasse los. Das Pferd zeigt mir, wo es lang geht und ich komme da an, wo alles Licht und Freude ist.

Anne Hodgkinson, Sant Agustì:

Die Dunkelheit ist wichtig. Denn sie gibt uns die beste Ruhe und den Schlaf. Licht ist ebenso wichtig: Es verjagt die Dunkelheit. Das Licht ermöglicht uns, die Schönheiten dieser Welt zu sehen. Dunkelheit schützt uns vor ihrer Hässlichkeit. Ein gewisses Gleichgewicht zwischen den beiden schenkt uns also eine gesunde Balance unseres Seins.

Und Du?

Hektisch flackerndes Licht irritiert mich. Lichtorgien tun mir weh. Gleißendes Licht zerreißt mich. Kerzenlicht und Kaminfeuer wärmen mich. Der leise Gesang von Schneeflocken lässt mich zur Ruhe kommen. Das Licht eines Wintertages in der Stille einer Kirche schenkt mir Frieden - Weihnachten.

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Albert Schweitzer: Die ernste Arbeit
an dir selber, das ist's, was dich
für Gottes Geist empfänglich macht.