Kreativspiel

 

Brigitte Litzenberger, Harsefeld:

Wenn ich einen Regenbogen sehe, empfinde ich das als Zeichen von Glück: Jetzt wird alles gut, egal was schief gelaufen ist. Denn nach dem Regen wird die Sonne wieder rauskommen. Herrlich, wenn die Farben vor dem dunklen, düsteren Hintergrund so kräftig leuchten.

Es gibt eine irische Geschichte, wie man reich werden kann: Am Ende des Regenbogens wird ein Topf voll Gold von einem Leprechuan, einem Naturgeist bewacht. Wem es gelingt, ihn zu überlisten, dem gehört das Gold.

Anne Hodgkinson, Sant Agustì:

Wenn die Schönheit der Natur und von Menschenhand geschaffene Schönheit zusammentreffen, dann entsteht ein magischer Moment - und wenn man Glück hat, ein schönes Foto.

Hubert Gerlach, Arnoldsweiler:

Sonnenlicht wird von Regenwolken in die Spektralfarben zerlegt - völlig unromantisch. Also: Die Germanen sahen den Regenbogen als Brücke zwischen der göttlichen Asgard und der menschlichen Midgard. Für die Griechen zeigte sich im farbenprächtigen Bogen die jungfräuliche Göttin Iris, die Botin und Dienerin der Götter. Die Inder gelangen über das Naturphänomen ins Jenseits. Für mich ist der Regenbogen ein Zeichen der Hoffnung: Der Sonne ist es gelungen, die Wolkenwand zu durchbrechen.

Eva Müller, Berlin:

Immer wieder grandios: der Regenbogen in seinen herrlichen Farben! Aber warum sind die Farben so angeordnet? Lassen wir das Fragen. Denn durch die so rasante Wissensgesellschaft kommen wir doch gar nicht mehr recht zum Genießen. Unseren Ehrgeiz nach größtmöglicher Wissensansammlung zu bändigen, fällt mitunter schwer und so fühle ich mich manchmal rastlos und getrieben. Da tut der Blick auf eine solide dastehende Kirche gut und lässt mich innehalten. Sie vermittelt eine Ruhe, die ich gerne öfter finden würde - Ruhe von dem täglichen Durcheinander und Zivilisationslärm.

Cláudia de Jesus Voigt, Monheim:

Als Kind war ich von jedem Regenbogen fasziniert. Später erfuhr ich dann die physikalische Erklärung - und der Zauber war weg. Heute bewundere ich die Schönheit von Gottes Schöpfung, die ich im Regenbogen erkenne, und bin gleichzeitig dankbar, verstehen zu können, wie dieses „Wunder" zustande kommt.

Dorothée Hugot, Aachen:

Wenn ich einen Regenbogen sehe, kommt mir ein Text aus dem Alten Testament in den Sinn: „Gott sprach: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde. Balle ich Wolken zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken, dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen ..." (Buch Genesis, 9. Kapitel)

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