Kreativspiel

 

Andrea Campbell, Palma de Mallorca:

Ein wunderschöner Vogel! Unter seinen Artgenossen sticht er hervor. Von den „Normalos" wird er sicher beneidet - heimlich. Vielleicht aber auch gehänselt oder sogar angefeindet. Dann wäre er ein schöner einsamer Vogel.

Anne Hodgkinson, Sant Agustì:

Ich bin der schwarze Schwan! Es gibt nur sehr wenige schwarze Schwäne. Das macht mich außergewöhnlich. Ich bin sehr schön, geheimnisvoll und ein wenig zweideutig. Mein Name ist Odette, Prinzessin Odette. Oder ist es Lily?

Cláudia de Jesus Voigt, Monheim:

Eine große Stadt. Im Zentrum ein Park mit einem künstlich angelegten See. Das ist das Zuhause des schwarzen Schwans. Er präsentiert sich den vielen Menschen am Ufer. Sie bewundern ihn, sind von ihm beeindruckt. Macht er sie auch neidisch? Wollen sie schön und selbstbewusst sein wie er?

Hubert Gerlach, Arnoldsweiler:

Schwarze Schwäne sind selten. Auf den Teichen unserer Parks schwimmen vorwiegend weiße Schwäne. Es sind stolze, würdevolle Tiere. Das macht auf Menschen Eindruck. So haben sie Eingang gefunden in Werke der Kunst und Mythologie. Zeus verführt Leda in Gestalt eines Schwans. Andersen lässt das hässliche Entlein zu einem prächtigen Schwan werden. Und am Ende einer Schaffensperiode steht der Schwanengesang.

Dorothée Hugot, Fotografin des schwarzen Schwans:

Diesen außergewöhnlich schönen Schwan habe ich zu jeder Jahreszeit bewundert. Aber ich habe auch Mitleid mit ihm empfunden, da er immer allein auf dem See war. Seine Schönheit war mit Einsamkeit gepaart. Sein Ende ist tragisch gewesen. Ein Hund hat ihn zu Tode gebissen, wie mir Anwohner berichteten. Seitdem ist der See seiner Kostbarkeit beraubt.

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