Einzelarbeit und Gesprächsgruppenarbeit verknüpfen!

Komplexe Aufgabenstellungen können nur erfüllt werden, wenn die individuellen Vorgehensweisen miteinander besprochen und zielgerichtet aufeinander abgestimmt werden. Dazu dienen Gespräche, Besprechungen, Meetings, Konferenzen. Erfolgreiche Gesprächsgruppenarbeit kann nicht nach Rezept gestaltet werden, sondern ist ein ständiger Prozess von Selbst- und Gruppenmanagement. Dabei sind Checklisten, Fragenkataloge, Richtlinien, Leitfäden, Zeitmanagement, Ideensammlungen, Strukturierungsverfahren und anderes hilfreich. 

Doch immer wieder ist zu hören, der Zeitaufwand solcher Veran-staltungen sei im Vergleich zu den Ergebnissen zu kostspielig. Man ist unzufrieden mit dem Verhalten der Teilnehmer: Der eine kann nicht zuhören, ein anderer nicht bei der Sache bleiben, wieder ein anderer äußert zu allem nur Bedenken und noch ein anderer führt penetrant das große Wort. Bemängelt wird auch, dass sich nur wenige ausreichend vorbereiten und/oder die Umsetzung der Ergebnisse immer wieder zu wünschen übrig lässt – wenn überhaupt umsetzbare Ergebnisse erzielt werden. 

Zum Kommunizieren gehört, dass wir verstehen, was gesagt wird. Wir sind ausgesperrt, wenn wir die Sprache des anderen nicht verstehen. Der sprachliche Verständnishorizont und die Artikulationsfähigkeit sind daher so wichtig. Worauf es ankommt: Verstehen, Artikulieren und Reden zu einem Dreiklang seiner Person entwickeln! Dann spiegelt sich die Einheit der Persönlichkeit in der Souveränität ihrer Kommunikation wider.

 
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Albert Schweitzer: Die ernste Arbeit
an dir selber, das ist's, was dich
für Gottes Geist empfänglich macht.