Der Workshop "Kreativität"

Der SINNphOLL®-Workshop "Mit Ideen sich das Leben erleichtern: Kreativität"

Der Workshop „Kreativität" beginnt mit der Aufgabe: Finden Sie einen Namen für Ihre Gruppe. Jeder Teilnehmer sammelt in Einzelarbeit Namen, die seiner Meinung nach aufgrund der Vorstellungsrunde infrage kommen. Aus dieser Sammlung wählt er dann zwei Favoriten aus und legt sich die Gründe für diese Auswahl zurecht. Danach setzen sich alle zusammen, jeder nennt seine beiden Favoriten und die Gründe. 

  • Es gehört zur SINNphOLL-Methode, in Einzelarbeit sein vorhandenes Wissen, Erfahrungen und Einstellungen präsent zu machen. 

Ideen entzünden sich oft an Problemen, Unzulänglichkeiten und Fehlern. Das ist Ausgangspunkt der zweiten Aufgabenstellung: Eine Reihe von Problemfällen - zunächst mit Lösungsvorgaben später ohne - ist kreativ durchzuspielen. Zunächst in Einzelarbeit. Dann in der Gruppe. Schließlich geht es darum, bessere Lösungen als die vorgegebenen zu finden. Die unterschiedlichen Sichtweisen des Problems und der Lösungsansätze sowie die Schwachstellen und Unzulänglichkeiten der ersten Ideen schaffen eine Diskussionsatmosphäre, die mehr und mehr ehrgeizige Kreativität erzeugt. 

  • SINNphOLL-Prinzip ist: Die Möglichkeit unterschiedlicher Sichtweisen hervorzuheben, die Horizonte zu öffnen und dann konkret zu werden. 

Die dritte Aufgabenstellung ist eine „klassische" Kreativübung: Sich an einem Ideenwettbewerb beteiligen. Die eigentliche Aufgabe ist: Diese Übung als Gruppe zielführend zu organisieren. Denn Kreativität hat zwar mit munterer Spontaneität zu tun, aber auch mit systematischer Vorgehensweise.

Kreatives Denken und Handeln hat sehr viel mit Stimmungen und Einstellungen zu tun. Deshalb hat die nächste Aufgabenstellung mit Gefühlen zu tun. Die Teilnehmer wurden gebeten, Illustrierte und Bildbände mitzubringen. Sie werden nun aufgefordert, dieses Material durchzublättern und die Blätter herauszureißen, deren Bildmotive beispielsweise Staunen oder Sympathie oder Ängste bei ihnen auslösen. Anschließend werden die Bilder thematisch einander zugeordnet und zu einer Collage zusammengefügt. Das geschieht alles in Einzelarbeit. Die Collage wird präsentiert und erläutert. 

  • Zur SINNphOLL-Vorgehensweise gehört, dass Theorie nicht doziert, sondern dann hinzugenommen wird, wenn die entsprechenden Erfahrungen gemacht wurden. 

Kreativität wird oft unter Zeitdruck verlangt. Etwas ist schief gelaufen oder die Planung erweist sich als überholt oder jemand ist krank geworden und so weiter. Dann muss improvisiert werden. Mit der Abfrage spontaner Ideen wird die Fähigkeit zur Lösung derartiger Situationen trainiert.

Die letzte Aufgabenstellung des Kreativ-Workshops, der von morgens 9 bis abends 9 Uhr dauert, ist ein Gesellschaftsspiel. Jeder Teilnehmer bringt seine Erfahrungen mit Menschen ein und tauscht sie mit denen der anderen aus. Bilder und Texte werden zugeordnet. Phantasie und Spekulation kommen ins Spiel. Die Einsicht wird deutlich, dass Kreativität auch ein Wagnis ist und Unsicherheit einschließt.

 
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