Jeder sein eigener Unternehmer

Paul Halbe: Wege zu einem selbstbestimmten Leben

Seinen eigenen Weg gehen, kann nur, wer sich von inneren und äußeren Zwängen so weit wie möglich befreit. Dazu braucht es Selbstbewußtsein. Mit Motivation und Initiative kommt man den neuen Ufern näher. Die notwendigen intellektuellen Fähigkeiten sind Konzentration und Gedächtnis.

Das Führen eines Tagebuchs sowohl über die täglichen Ereignisse als auch über Einsichten, die gewonnen, und Erfahrungen, die gemacht wurden, ist das Kernstück jeder Selbstentwicklung. Fehler und Irrtümer sind die Ansatzpunkte der Selbstverbesserung. Die Einstellung anderen Menschen gegenüber sollte Wohlwollen sein. Freude am Leben ist die Frucht eines selbstbestimmten Lebens.

 

Kapitel 1:

Die Balancierstange des Lebens: Selbstbewusstsein

Denken, reden und handeln sind die Lebensäußerungen, in denen sich unser Selbstbewusstsein darstellt. Wer sein Leben selbst bestimmen will, muss sich der Verantwortung für seine Gedanken, Worte und Taten klar sein - und daraus seinen Selbstwert entwickeln.

Erschienen im Mai 2001, überarbeitet im Oktober 2012

Die Balancierstange des Lebens: Selbstbewusstsein

Kapitel 2:

Das Förderband in eine selbstbestimmte Zukunft: Fragen stellen

Neugier ist die Mutter des Fortschritts. Probieren und Üben sind die Vorstufen des Könnens. Mut zum Risiko eröffnet die Chance, Erfahrungen zu sammeln. Wer sein Leben selbstverantwortlich gestalten will, muss die Wirklichkeit von Tag zu Tag besser erfassen.

Erschienen im September 2001, überarbeitet im November 2012

Das Förderband in eine selbstbestimmte Zukunft: Fragen stellen

Kapitel 3:

Womit Sie sich nicht abfinden sollten: Handicaps

Keiner ist vollkommen; und in diesem Sinn hat jeder seine Handicaps. Nicht dass man sie hat, sondern wie man mit seiner Unvollkommenheit umgeht, entscheidet darüber, ob man zum Unternehmer seines Lebens wird oder nicht.

Erschienen im Dezember 2001, überarbeitet im November 2012

Womit Sie sich nicht abfinden sollten: Handicaps

Kapitel 4:

Wer sich nicht selber zwingt, wird gezwungen

Sich von Fremdeinflüssen und von seinen inneren Zwängen befreien, macht glücklich. Denn dann müssen Sie nur noch, wenn Sie auch wollen. Dazu brauchen Sie die Fähigkeit, entsprechend klarer Einsicht zu handeln - ohne nachzufühlen, ob es denn auch gut tut. Ein Leben nach Lust und Laune führt auf keinen grünen Zweig.

Erschienen im März 2002, überarbeitet im November 2012

Wer sich nicht selber zwingt, wird gezwungen

Kapitel 5:

Der Einstieg ins Selbstmanagement: Zeitplanung

Beim Selbstmanagement hat die Zeitplanung eine Schlüsselfunktion: Wer Herr seiner Zeit ist, beherrscht die wichtigste Ressource seines Lebens. Erwachsen werden heißt, selbständig über seine Zeit verfügen können. Daher sollte niemand seinen Tag beginnen, ohne überlegt zu haben, was er tun will.

Erschienen im April 2002, überarbeitet im November 2012

Der Einstieg ins Selbstmanagement: Zeitplanung

Kapitel 6:

Der Zündfunke zielstrebigen Agierens: Initiative

Zu einem selbständigen Leben gehört: Initiative entfalten. Nicht nur gegenüber seiner Umwelt, sondern vor allem sich selbst gegenüber. Permanente Selbstentwicklung führt zu selbstbewusster Lebensgestaltung. Initiative muss sowohl auf Selbstverbesserung als auch auf Verbesserung des Umfelds gerichtet sein.

Erschienen im September 2002, überarbeitet im Dezember 2012

Der Zündfunke zielstrebigen Agierens: Initiative

Kapitel 7:

Wie die Freuden eines Marathonlaufs: Selbstverbesserung

Einsichten gewinnen, Erfahrungen sammeln, Zusammenhänge durchschauen - das bringt einen vorwärts, lässt einen heiter und gelassen leben. Dazu braucht man nicht warten, bis es einem jeweils wie Schuppen von den Augen fällt. Mit kontinuierlicher Selbstverbesserung kommt man leicht und locker zu dieser befreienden Lebensführung.

Erschienen im Dezember 2002, überarbeitet im Dezember 2012

Wie die Freuden eines Marathonlaufs: Selbstverbesserung

Kapitel 8:

Die Basis aller Leistungsfähigkeit: Konzentration und Gedächtnis

In mehr und mehr Berufen wird die Konzentrationsfähigkeit zu einem entscheidenden Leistungskriterium. Aber auch im Privatleben ist zunehmend höchste Aufmerksamkeit notwendig, um in der Komplexität des Lebensumfelds nicht unterzugehen. Nur so können die Risiken beherrscht werden und lassen sich Ziele erreichen. Das Erinnerungsvermögen muss hinzukommen. Nicht um als Gedächtnis-Akrobat auftreten zu können, sondern um handlungsfähig zu sein.

Erschienen im Februar 2003, überarbeitet im Dezember 2012

Die Basis aller Leistungsfähigkeit: Konzentration und Gedächtnis

Kapitel 9:

Dialog mit sich selbst: Das Tagebuch

Zur Selbstverbesserung muss man einerseits akzeptieren, unvollkommen zu sein, andererseits muss man davon überzeugt sein, die Freiheit des Handelns zu haben. Seine Freiheit zu nutzen, um sich als Person zu entwickeln, führt zu den Freuden des Erkennens und Erlebens. Bewährtes Mittel, sein Leben wie eine Pilgerreise zu sehen und zu gestalten, ist das Tagebuch.

Erschienen im April 2003, überarbeitet im Dezember 2012

Dialog mit sich selbst: Das Tagebuch

Kapitel 10:

Die Power Station befriedigender Arbeit: Motivation

Leuchtende Ziele sind die beste Motivation. Setzen Sie sich Ziele! Und malen Sie sich den Weg zu Ihren Zielen aus! Ganz konkret und voller Begeisterung. Große Ziele erreicht man in Etappen. Die sorgfältige Vorbereitung der einzelnen Etappen erhöht die Wahrscheinlichkeit anzukommen, lässt das Erreichen des Ziels zur Gewissheit werden.

Erschienen im September 2003, überarbeitet im Januar 2013

Die Power Station befriedigender Arbeit: Motivation

Kapitel 11:

Sind Sie konkurrenzfähig?

Weder Kündigungsschutzgesetze noch Tarifverträge können davor bewahren, arbeitslos zu werden. Es führt kein Weg daran vorbei, sich für den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt fit zu halten. Wer als sein eigener Unternehmer in Sachen Arbeit seine Leistungsfähigkeit unablässig verbessert, hat gute Chancen, aus eigener Kraft im Wettbewerb mit anderen zu bestehen.

Erschienen im Oktober 2003

Sind Sie konkurrenzfähig?

Kapitel 12:

So wichtig wie das Schlafzimmer, die Küche oder die Eßecke: der persönliche Arbeitsplatz

Wer sein eigener Unternehmer sein will, braucht dafür seinen ganz persönlichen Arbeitsplatz. Was man von einem Arbeitgeber als eine Selbstverständlichkeit erwartet, sollte man von sich selbst genauso fraglos fordern. Denn in Sachen Selbstverbesserung ist jeder sein eigener Chef. Den persönlichen Arbeitsplatz für sich zu nutzen, muß Spaß machen wie ein Hobby. Schaffen Sie sich ihn!

Erschienen im November 2003

So wichtig wie das Schlafzimmer, die Küche oder die Eßecke: der persönliche Arbeitsplatz

Kapitel 13:

Was Sie auf Erfolgskurs bringt: Systematik

Nur systematisches Vorgehen kann von den Unzulänglichkeiten des Lebens wegführen. Das ist wie Schachspielen: Nicht der spontane Zug, sondern der gut überlegte Zug bringt den Erfolg. Voraussetzung ist das Erkennen und Durchschauen der uns umgebenden Systeme, um entsprechende eigene Systeme zu entwickeln. Das gilt insbesondere für den Beruf. Das gibt Selbstsicherheit auch in turbulenten Zeiten.

Erschienen im März 2004

Was Sie auf Erfolgskurs bringt: Systematik

Kapitel 14:

Was nicht auseinander klaffen darf: Theorie und Praxis

Welches Vorurteil verbinden Sie mit dem Wort Theorie? Und mit dem Wort Praxis? Werfen Sie Ihre Vorurteile über Bord! Sie brauchen beides: Theorie und Praxis. Das ist ähnlich wie beim Wandern. Mit einer guten Karte kommen Sie ans Ziel. Aber Sie müssen Karten lesen können und körperlich fit sein. Wer seine intellektuellen Fähigkeiten genauso wie seine praktischen Möglichkeiten ständig verbessert, investiert richtig: in sich selbst.

Erschienen im April 2004

Was nicht auseinander klaffen darf: Theorie und Praxis

Kapitel 15:

Nicht davon träumen, sondern damit zurecht kommen: Geld

Beim Geld hört der Spaß auf, heißt es. Und in der Tat: Wer mit Geld nicht umgehen kann, bringt sich und andere in Versuchung, beschwört Gefahren herauf. Es kommt zu Streit, Abhängigkeiten, Hartherzigkeit, Neid, Lüge, Armut, Haß, Machtmißbrauch, Verschwendung, Bestechlichkeit und anderem. Zur Lebenstüchtigkeit gehört, nicht nur Geld verdienen zu können, sondern es auch verantwortungsvoll zu verwenden.

Erschienen im Mai 2004

Nicht davon träumen, sondern damit zurecht kommen: Geld

Kapitel 16:

Die Wiederentdeckung der leistungsstarken Gruppe

Die Fürsorglichkeit des Staates hat es vielen Menschen ermöglicht, ihr Leben als Single zu organisieren. Auch in den Unternehmen hat sich das Personalmanagement lange Zeit ausschließlich um den einzelnen Mitarbeiter gedreht. Doch jetzt hat man die überlegene Leistungsfähigkeit gut trainierter Gruppen wiederentdeckt. Um sich erfolgreich in die Arbeit einer Gruppe einbringen zu können, muß man kompetent und teamfähig sein.

Erschienen im Juli 2004

Die Wiederentdeckung der leistungsstarken Gruppe

Kapitel 17:

Das Gegenteil von Gelaber: sinnvoll miteinander reden

Sprache ist die Atemluft unseres Denkens. In unsere Muttersprache wachsen wir als Kinder hinein. Wer als Erwachsener seine Sprachfähigkeit weiterentwickelt, gewinnt mehr und mehr Möglichkeiten bewußter Lebensgestaltung. Über den gekonnten Umgang mit Sprache lassen sich in Gesprächsrunden Synergien hervorrufen, die nur von einer Gruppe im Zusammenspiel der Teilnehmer zu erreichen sind.

Erschienen im September 2004

Das Gegenteil von Gelaber: sinnvoll miteinander reden

Kapitel 18:

Das Fitneß-Center eigener Lebensgestaltung: Selbstmanagement

Lebenstüchtig ist, wer sein Leben in eigener Regie gestalten kann. Dazu muß man sowohl seine geistigen Fähigkeiten wie auch seine charakterlichen Eigenschaften weiter entwickeln und ständig verbessern. Wie beim Schwimmen: Wenn man innehält, geht man unter. Oder beim Radfahren: Man stürzt. Wer sein Leben als selbstverständliche Vervollkommnung führt, gewinnt Freude, innere Ruhe und Gelassenheit. Denn er hat zu sich selbst gefunden.

Erschienen im August 2005

Das Fitneß-Center eigener Lebensgestaltung: Selbstmanagement

Kapitel 19:

Woher unaufhörlich Chancen für Verbesserungen kommen: Fehler und Irrtümer

Jeder von uns muß sich damit abfinden, daß er unvollkommen ist. Aber jeder hat auch die Fähigkeit, sich kontinuierlich zu verbessern. Wer glaubt, er brauche sich nicht zu verbessern, geht früher oder später unter. Wer sich dagegen ständig weiterentwickelt, erhält Tag für Tag Gelegenheit, durch Einsicht und Erfahrung Niederlagen in Siege zu verwandeln und Herausforderungen zu bestehen. Man gewinnt Lebenssicherheit.

Erschienen im September 2005

Woher unaufhörlich Chancen für Verbesserungen kommen: Fehler und Irrtümer

Kapitel 20:

Was den Konfliktstoff im menschlichen Zusammenleben erträglich macht: Wohlwollen

Ist das Leben nicht Kampf? Es ist Wettbewerb. Doch die Konkurrenten sollten fair miteinander umgehen, sich gegenseitig achten. Im Wettkampf schenken sich Sportler nichts, dennoch können sie Freunde sein. Über den Sport hinaus sollte gelten: anderen Menschen mit Wohlwollen begegnen. Wenn daraus Freundschaften werden - umso besser!

Erschienen im Dezember 2005

Was den Konfliktstoff im menschlichen Zusammenleben erträglich macht: Wohlwollen

Kapitel 21:

Woraus Sie viel für sich machen können: Reisen

Eine Reise, die man aus dem Katalog bucht, mag der Erholung dienen. Wenn Sie indes neue Einsichten gewinnen und bereichernde Erfahrungen sammeln wollen, dann planen Sie Ihre Reisen wie ein Projekt selbst. Je gründlicher die Vorbereitungen, um so intensiver das Erleben. Ein Land lernt man am besten durch seine Menschen kennen. Versuchen Sie deshalb, Gastgeber zu finden, und seien Sie ein guter Gast.

Erschienen im Januar 2006

Woraus Sie viel für sich machen können: Reisen

Kapitel 22:

Womit Sie sich ständig Zukunftschancen eröffnen: Kreativität

Wer Kreativität zur Quelle seines Lebens macht, gewinnt Ideenreichtum, Wagemut, Zuversicht, die Freiheit und die Freude unternehmerischen Handelns. Doch das ist nicht ohne Anstrengung zu haben. Die uns von Natur aus gegebene, aber durch Erziehung oft ramponierte Kreativität muß entwickelt, durch ständiges Üben erhalten und verbessert werden.

Erschienen im März 2006

Womit Sie sich ständig Zukunftschancen eröffnen: Kreativität

Kapitel 23:

Alles hat seine Zeit: Lebensphasen

Wir Menschen sind wandlungs- und anpassungsfähig, haben einen freien Willen. Aufgrund unserer Erbanlagen und entsprechend den Einflüssen unseres Umfelds in den ersten Lebensjahren entwickeln wir unsere Persönlichkeit. Jede Lebensphase schlägt sich in den folgenden nieder. Neu beginnen kann sein Leben niemand. Die größte Chance, in ein selbstbestimmtes Leben hineinzuwachsen, bietet sich denen, die in den frühen Jahren ihres Erwachsenseins bereit sind, an sich zu arbeiten.

Erschienen im Mai 2006

Alles hat seine Zeit: Lebensphasen

Kapitel 24:

Der Treibstoff intensiven Lebens: Informationen

Noch nie gab es so vielfältige Möglichkeiten, sich zu informieren, wie heute. Wer sich das zunutze machen will, darf jedoch in der Fülle der Informationen nicht die Orientierung verlieren und muß den jeweiligen Wahrheitsgehalt abschätzen können. Auch sollte man auf die Glaubwürdigkeit der Informanten achten - und selber ein gewissenhafter Informant sein. Dazu bedarf es der ständigen Verbesserung seiner Informationsgewohnheiten.

Erschienen im Juli 2006

Der Treibstoff intensiven Lebens: Informationen

Kapitel 25:

Können Sie allein sein?

Wer mit sich im Reinen ist, hat sich akzeptiert. Er kann ertragen, daß er unvollkommen ist. Für sein Selbstbewußtsein braucht er nicht das ständige Lob von Mitmenschen. Als sein eigener Unternehmer ist er auf Selbstverbesserung bedacht. Zeiten höchster Konzentration und Anstrengung wechseln mit Zeiten der Muße. Seinen Nächsten liebt er wie sich selbst. Weil er sich seinerseits geliebt fühlt, verfällt er nicht in Einsamkeit. Er kann allein sein.

Erschienen im November 2006

Können Sie allein sein?

Kapitel 26:

Was im Zusammenleben unerläßlich ist: gemeinsame Werte

Menschen leben in Gemeinschaften. Familie und Nachbarschaft sind Gemeinschaften, die wir unmittelbar erleben. Andere wie Volk oder Partei sind nur in ihren Untergliederungen zu erfahren. Unternehmen gliedern sich in Arbeitsgruppen. Von diesen her bestimmt sich das Zugehörigkeitsgefühl. Schlüsselbegriffe sind Toleranz und Solidarität. Alle Gemeinschaften brauchen Regeln für den Umgang der Mitglieder miteinander und den Umgang mit anderen Gemeinschaften. Die Regeln werden abgeleitet von Wertevorstellungen. Gemeinsame Werte sind das Fundament jeder Gemeinschaft.

Erschienen im November 2007

Was im Zusammenleben unerläßlich ist: gemeinsame Werte

Kapitel 27:

Leben Sie gesund?

Sich in seiner Haut sein Leben lang wohl fühlen - danach sehnen wir uns. Und wir können eine Menge dafür tun: das Leben als Einheit von Körper, Geist und Seele verstehen, in jungen Jahren nicht auf Kosten späterer Jahre leben, Bewegung und zuträgliche Ernährung zu seiner Lebensweise machen, den inneren Schweinehund überwinden und den Versuchungen des Lebensumfelds widerstehen. Und: Freude verbreiten!

Erschienen im Dezember 2007

Leben Sie gesund?

Kapitel 28:

Der Schlüssel für den Markt von Leistung und Gegenleistung: Kompetenz

Wer ein selbstbestimmtes Leben führen will, muß danach trachten, sich seine berufliche Tätigkeit aussuchen zu können. Erste Voraussetzung: Meister seines Faches sein! Angebote zur Auswahl bekommt nur der, dessen Leistungsfähigkeit und Können dort bekannt ist, wo Positionen und Aufträge vergeben werden. Zweite Voraussetzung: Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen! Zum Können gehört, mit anderen Menschen respektvoll und zielgerichtet kooperieren. Die gelebte Überzeugung "Nur gemeinsam sind wir stark!" ist die dritte Voraussetzung.

Erschienen im Februar 2008

Der Schlüssel für den Markt von Leistung und Gegenleistung: Kompetenz

Kapitel 29:

Eine selten gewordene Lebenseinstellung: dienen

Berufliche Leistungen sind die Voraussetzung für ein Leben in Wohlstand. Märkte, durch direkte oder indirekte Einflußnahme des Staates mehr oder weniger reglementiert, geben den Leistungen einen in Geld ausgedrückten Wert. Doch es gibt Leistungen, die keinen Markt haben und vom Staat nicht reglementiert werden können: das freiwillige Dienen ohne Gegenleistung. Einander dienen jenseits von Angebot und Nachfrage, jenseits von Gesetzgebung und Staatsausgaben - daraus ergibt sich Lebenssinn. Seine Fähigkeit zu dienen, gilt es, unablässig zu verbessern.

Erschienen im März 2008

Eine selten gewordene Lebenseinstellung: dienen

Kapitel 30:

Freude - nur ein Götterfunke?

Der Wunsch nach Freude beseelt alle Menschen. Aber die Unvollkommenheit und Boshaftigkeit in der Welt rauben vielen Menschen die Freude. Der Versuch, durch die Erheiterungen der Wohlstandsgesellschaft dauerhafte Lebensfreude zu gewinnen, schlägt fehl. Denn die Aneinanderreihung flüchtiger Freuden schafft nicht das Grundgefühl, das Unfreiheit, Ungerechtigkeit, Konflikte, Leiden und Sterben ertragen läßt. Das schafft nur die Besinnung auf das Gute und Schöne, die Übernahme von Verantwortung, die Überwindung der Unzulänglichkeiten durch Liebe und der Glaube, daß die Sehnsucht nach Freude jenseits des Todes ihre Erfüllung findet.

Erschienen im Mai 2008

Freude - nur ein Götterfunke?

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